PALMSONNTAG

Der Palmsonntag ist wie eine Tür, durch die wir in diese zentrale Woche eintreten und in Erinnerung an Jesus den Weg durch den Tod in die Auferstehung nachvollziehen. 


BIBELTEXTE

1. Lesung: Jes 50,4-7
Psalm: Ps 22,8-9.17-18.19-20.23-24
2. Lesung: Phil 2,6-11
Evangelium: Mt 21,1-11 / Mt 26,14-27,66


"Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids!"  Mt 21,8

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Schwarzenberger-figuren: 

Aufgestellt und arrangiert von: Elisabeth Enzler, Irene Schnider & Sandra Speck
Film & Schnitt: P. Andy Givel 

Auf einem Esel! Nicht auf einem hohen Ross, sondern auf dem gewöhnlichen Lasttier der armen Menschen zieht Jesus an Palmsonntag in Jerusalem ein. Nicht Machtdemonstration ist angesagt, sondern Friedensdemonstration. „Hosanna, dem König Davids“, begrüssen die Menschen Jesus. Besonders Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen, empfangen Jesus mit grossem Jubel. Sie sind offen für seine Botschaft und sehnen sich nach dem Heil, das er ankündigt. Denn Jesus lässt alle erfahren: Gott liebt jeden Menschen. 

Der Hosanna-Ruf hatte einen festen liturgischen Ort in der jüdischen Pascha- und Laubhüttenliturgie. Der Ruf wurde im Laufe der Zeit zu einem Jubelausruf, der stark mit messianischer Erwartung verbunden war. „Hosanna, dem König Davids“. Lassen auch wir uns von dieser Freude anstecken.

Doch nicht alle sind von Jesus begeistert. Den Mächtigen bereitet er Angst und Unsicherheit – sie fürchten sich, ihre Macht und ihren Einfluss zu verlieren. Sie beginnen, im Hintergrund Jesu Verhaftung und Tod zu planen.

Der Palmsonntag ist wie eine Tür, durch die wir in diese zentrale Woche eintreten und in Erinnerung an Jesus den Weg durch den Tod in die Auferstehung nachvollziehen. Gesegnete Zweige sind bei der Pauluskirche Gossau und der Otmarkirche Andwil erhältlich. Stellen Sie diese Zuhause in eine Vase, hängen Sie sie übers Bett oder über ein Kreuz. Sie sind ein Zeichen dafür, dass wir und die, die mit uns zusammenleben, gesegnet und unter dem Schutz Gottes stehen. Sie bleiben dort bis zur Palmprozession im nächsten Jahr oder werden am Aschermittwoch verbrannt.

Versöhnungsgottesdienst

"Kehr um zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten, Weinen und Klagen! Zerreisst eure Herzen, nicht eure Kleider und kehrt um zum Herrn, eurem Gott." Joel 2,12-13

Hier geht's zur Versöhnung >>

PAlmsonntags-gedanken

Palmsonntag 2020. Der Weg könnte in frischem Grün und bei leuchtendem Sonnenschein Teil der Palsonntagsprozession sein. Es könnten viele Menschen dabei sein.

Dieses Jahr startet die Karwoche nicht wie gewohnt. Die Tage, in denen wir dem Leiden und Sterben Jesu Christi gedenken, haben einen anderen Charakter.

Spuren zeigen den Weg durch die Kargheit der Zeit. Die momentane Situation kann uns Angst machen. Es kann sich Kälte in unseren Herzen ausbreiten.

Erste Lichtschimmer zeigen aber unmissverständlich: Der Weg führt ins Licht.

MUSIK aus der Pauluskirche

Orgel: Natalia Rickli

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Meditation:

Jesus, Gottes Sohn kommt.
Nehmt die schönen Gewänder.
Kommt, um ihn zu begrüssen.
„Hosanna, dem Sohne Davids!“
So haben die Menschen geschrien.
Es dauerte nicht lange,
da war nichts mehr von dieser Sympathie zu spüren. 
„Ans Kreuz, ans Kreuz mit ihm.“
Der Ton wurde anders.
Aus einer Begeisterung wurde Verachtung,
tödlicher Hass.
Wenn jemand nicht mehr die Erwartungen erfüllt,
wird man erledigt, abgeschrieben.
Wie schnell wird aus freudigem Zujubeln,
Verachtung und Hass.
Gott sei Dank,
nur bei den Menschen,
und nicht bei Gott.


Gebet:

Gott des Lebens.
Heute feiern wir, dass Jesus in Jerusalem als König eingezogen ist.
Nicht einer mit einer goldenen Krone, sondern als König auf einem Esel.
Er ist unser König – ein König des Friedens.
Ein König des Lebens. Er will nahe bei den Menschen sein.
Besonders bei denen, die am Rande der Gesellschaft stehen.
Er ist ein König, der seinem Programm treu geblieben ist.
In der Freude des Einzuges in Jerusalem und auch bei seiner Verurteilung.
Schenke uns Momente, in denen wir uns klar werden, wofür wir uns einsetzen möchten.
Gib uns Kraft, unseren Überzeugungen treu zu bleiben.