SOLIDARISCH SEIN 

Solidarisch sein, mit mir, mir dir, mit den Menschen
"Solidarität ist der treibende Motor einer intakten humanen Gemeinschaft" Dieses Zitat stammt von Markus Keimel. Solidarität kann sich in den unterschiedlichsten Facetten zeigen. Es geht nicht immer nur darum, einen gewissen finanziellen Betrag zu überweisen. Oft zeigt sich die Solidarität in unseren direkten Handlungen an unseren Mitmenschen. Um uns solidarisch zu erweisen, müssen wir nicht weit gehen. Dies haben wir im vergangenen Jahr erfahren müssen. Solidarität beginnt im Kleinen und kann, wenn immer mehr sich beteiligen, ganz Grosses bewirken. Dabei müssen wir nicht weit gehen, um uns solidarisch zu zeigen. Wir können in unserem engsten Umfeld damit beginnen. Ein liebes Wort, eine kleine Hilfestellung, die Unterstützung bei den täglichen Besorgungen oder die Fahrt zum Arzt, sind solche Dinge, welche ungemein geschätzt werden. Die gelebte Solidarität hat uns schon oft gezeigt, wie wir mit Krisen umgehen können. Im vergangenen Jahr haben wir erlebt, dass Solidarität in unseren Pfarreien kein leeres Wort ist. Dank der Hilfe und der Unterstützung von ganz vielen Menschen haben wir alle zusammen die Solidarität spürbar werden lassen. Dieses Gefühl von getragen-werden, von unterstützt- werden, wollen wir weiterhin direkt bei uns pflegen und auch fördern. Doch wir wollen es nicht nur für uns behalten, wir wollen es auch hinaus in die Welt tragen. Gerade in der Fastenzeit ermutigen uns die grossen Hilfswerke, zu welchen auch das Fastenopfer gehört, solidarisch mit den Menschen zu sein, welchen es an ganz existentiellen Dingen fehlt. Jedes Jahr senden uns diese Hilfswerke einen umfangreichen Katalog mit vielen Vorschlägen von Projekten, welche wir unterstützen können. Wir haben einen Turnus, nach welchem wir versuchen, die verschiedenen Regionen der Erde zu berücksichtigen. Mit verschiedenen Angeboten innerhalb der einzelnen Pfarreien sammeln wir dann Geld für das ausgewählte Projekt und leisten einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Beitrag für die Menschen vor Ort. Unsere Wahl ist in diesem Jahr auf die Bevölkerung in Laos gefallen. Mit unserer Unterstützung wird Fastenopfer die Menschen in Laos fördern und ihren Zugang zu natürlichen Ressourcen (Wald, Land, Wasser) durch deren nachhaltige Bewirtschaftung sichern. Mit der Unterstützung dieses Projektes richten wir unseren Blick hinaus in die Welt und werden etwas Hoffnung und Zuversicht nach Laos senden können. Unser Solidariät richtet sich aber nicht nur nach Laos, sondern ganz bewusst auch in unsere Pfarreien. Denn die aktuelle Situation ist ebenso hier bei uns zu spüren und sie fordert uns heraus. Deshalb wollen wir gemeinsam für unsere Mitmenschen vor Ort da sein. Die Fastenzeit werden wir nutzen, um unsere Glaubensgemeinschaft zu stärken und uns gegenseitig zu unterstützen. Gemeinsam wollen wir für einen guten Neubeginn beten und mit verschiedenen Andachten, Gottesdiensten und Aktionen unsere Solidarität bezeugen und bekunden.
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die 40 Tage bis Ostern gestalten und möchten Ihnen versichern, dass unsere Türen offen stehen für Sorgen und Anliegen. Wir sind auch weiterhin für Sie da, sei dies für ein Gespräch und für persönliche Begleitung. So wünschen wir Ihnen allen eine gute Fastenzeit, in welcher wir erkennen, dass wir als Christ*innen gebraucht werden. Wir werden gebraucht hier und dort.